Qualitätssicherung

 

  •  jährliche Fortbildungen im Team zu aktuellen Themen
  •  wöchentliche Teamsitzung
  •  regelmäßig Erste Hilfe Kurs für alle Teammitglieder
  •  Fachliteratur und Fachzeitschriften werden genutzt
  •  regelmäßige zielorientierte Mitarbeitergespräche

 

Qualitätsentwicklung

Gem. § 45 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII nehmen wir unsere Pflicht wahr, das Wohl des Kindes in der Einrichtung zu gewährleisten. Aufgabe des Trägers ist es, dafür Sorge zu tragen, dass inder Einrichtung die entsprechenden räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für den Betrieb erfüllt sind. Die Aufgabe der Einrichtungsleitung ist es, den Träger auf eventuelle fehlende Voraussetzungen hinzuweisen und diese einzufordern.

Zu den personellen Voraussetzungen gehört, dass eine ausreichende Zahl von persönlich und fachlich geeigneten Erziehungskräften in der Einrichtung tätig sind. Zwar fordert das Bundesrecht bei Einrichtungen nicht ausdrücklich Fachkräfte, es finden sich jedoch in den Bestimmungen der Länder gem. § 49 SGB VIII nähere Konkretisierungen, die den Einsatz von Fachkräften zur förderungsvoraussetzung machen. Eine spezifisch fachliche Eignung ist immer dann als Bedingung für das Wohl der in der Einrichtug betreuten Minderjährigen anzusehen, wenn die Einrichtung einen entsprechend fachlich definierten Auftrag erfüllen möchte. So können z.B. bei Einrichtungen für Kinder mit Behinderung heilpädagogische Qualifikationen sowie andere spezielle Pädagogik- und Therapieformen für das Kindeswohl erforderlich sein.

Je qualifizierter die Aufgaben der Einrichtung sind, umso höhere Anforderungen sind an die Qualität der Betreuung und die Eignung der Fachkräfte zu stellen.

 

Eignung des Personals und der Ausstattung

 

Bei der Entscheidung über die persönliche Eignung des Fachpersonals berücksichtigen wird den Erziehungsstil, Kiiperationsbereitschaft mit den Eltern, soziale Kompetenz, Vorbildfunktion und Integrität. Insbesondere für den Einsatz geeigneter Fachkräfte in einer Leitungsfunktion ist der Träger verantwortlich.

Ein erweitertes Führungszeugnis muss jeder Mitarbeiter vorlegen. Wir achten in der Einrichtung darauf, , dass für die richtige Förderung des Kindes ein ausreichendes Raumangebot vorhanden ist, das sich der Gruppenzusammensetzung und den Bedürfnissen der unterschiedlichen Altersgruppen richtet.

Der Träger und die Leitung tragen Sorge für die Einhaltung der beantragen Gruppengröße und der Einhaltung des Personalschlüssels.

Ebenso sorgen diese für ein entsprechendes Raumangebot und die Sachausstattung. Dazu zählen ein ausreichender Bewegungsraum, Ruhemöglichkeiten, altersgemäße Ausstattung im Innen- und Außenbereich, geeignetes Spielzeug sowie Bücher und Lernmittel.

Der Träger, in Vertretung des städtischen Bauhofes, kontrolliert monatlich die Sicherheit der Spielgeräte im Garten sowie den Fallschutz.

Die Leitung mit Unterstützung der Sicherheitsbeauftragten kontrolliert regelmäßig

  • sachgemäße Möblierung
  • Sicherheit von Arzneischränken
  • die Wasch- und Toiletten Bereiche der Kinder
  • den Wickelbereich mit Dusche

In Zusammenarbeit mit der Bauaufsicht, den Gesundheitsbehörden, der Unfallkasse und dem Brandschutzbeauftragten achten diese auch auf

  • sanitäre Anlagen
  • Sicherheitsverglasung
  • Notausgänge
  • Flucht- und Rettungswege
  • Absicherung von Gruben und anderen Gefahrenstellen
  • Umfriedung des Außengeländes etc.

In Zusammenarbeit mit den Gesundehitsbehörden (Veterinäramt) achten wir auf die hygienischen Verhältnisse insbesondere im Küchenbereich.

In den gesetzlichen vorgeschriebenen Zyklen finden regelmäßige Schulungen des Personals zu Brandschutz und Erste Hilfe Maßnahmen statt.

Die Teilnahme an Fortbildungen zur Kindeswohlgefährdung, im Jugendamt oder in Inhouse- Seminaren in der Einrichtung selbst, ist für die Mitarbeiter verpflichtend.

 

Integration und gesundheitliche Vorsorge

 

Gem. § 45 Abs. 2 Nr. SGB VIII unterstützen wir die gesellschaftliche und sprachliche Integration der Kinder mit Migrationshintergund.

Sprachförderung findet alltagsintegriert und im Rahmen des Projektes SBS statt --> siehe Punkt 7.5.1. Deutsch als Zweitsprache.

Wir unterstützen die Kinder mit Migrationshintergrund auch in der Prlege der eigenen Kultur und Sprache. Bücher, Fotos und  Erzählungen vom Alltag zu Hause und dem Heimatland fließen in unsere Angebote ein.

Zusammen mit den Müttern werden z.B. afrikanische Gerichte zubereitet oder wir lernen Tänze und Ausdrucksmöglichkeiten anderer Kulturen kennen.

Des Weiteren unterstützen und beraten wir die Eltern dahingehend, die gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungne wahrzunehmen und die Kinder gut medizinisch versorgen zulassen.